Taubenabwehr: Wie vergrämt man den Schadvogel Nummer Eins?

Egal, ob bei Mietern, Hausbesitzern oder der Gemeindeverwaltung: Die Stadttaube hat nirgends einen guten Ruf. Sie belagert den heimischen Balkon, hinterlässt ihren Kot auf der Terrasse oder dem Gehweg, beschmutzt Fassaden, Bahnhöfe und Statuen auf öffentlichen Plätzen – kurzum: Die Taube schadet dem gesamten Stadtbild. Allein in München verursacht sie jährlich über 400 Tonnen Taubendreck. Doch trotz des ganzen Ärgers, den sie Behörden und Privatleuten macht: Aktiv bekämpfen, bejagen oder töten darf man die Taube nicht. Warum das so ist und wie man sie dennoch wirksam vertreiben kann, erfahren Sie in unserem aktuellen Blog-Artikel.

Warum ist die Stadttaube so weit verbreitet?

Bei Stadttauben handelt es sich um die Nachkommen entflogener Haustauben. Tauben sind sehr intelligent und anpassungsfähig und haben schnell begriffen, dass die Nähe zum Menschen viele Vorteile mit sich bringt: Ein relativ großes Nahrungsangebot und Schutz vor ihren Feinden, den Raub- bzw. Greifvögeln. Weder Rabe, noch Eule oder Falke wagen sich so weit ins Stadtgebiet vor, als dass eine natürliche Bekämpfung der Taube möglich wäre. Zu allem Überfluss brüten Tauben bis zu 6 Mal im Jahr – kein Wunder also, dass viele Städte die Plage kaum in den Griff bekommen.

Warum darf man Tauben nicht bekämpfen?

Die Taubenabwehr ist eine heikle Angelegenheit. Fast immer stellt sich die Frage: Wann ist das Taubenproblem so groß, dass wirksam gegen die Tiere vorgegangen werden darf? Schließlich gilt nach wie vor: Wer Giftköder auslegt, Tauben angreift oder tötet, macht sich gemäß § 17 des Tierschutzgesetzes (TierSchG) strafbar und muss mit Bußgeldern oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren rechnen.

 

Zumindest ein wenig Klarheit verschaffte uns ein Urteil des hessischen VGH vom 1. Juni 2011: Laut diesem können Tauben unter bestimmten Voraussetzungen als Schädlinge eingestuft werden. Allerdings darf die Bekämpfung nur von einem spezialisierten Fachmann durchgeführt werden. Zudem muss die Maßnahme im Voraus beantragt und genehmigt werden.

Professionelle Taubenabwehr: Wie lassen sich Tauben vergrämen?

Trotz des Bejagungs- und Tötungsverbots gibt es Mittel und Wege, um Tauben wirksam zu vertreiben. Diverse Hausmittel und der sogenannte Taubenschreck gehören allerdings nicht dazu. Wie oben bereits erwähnt, sind Tauben sehr intelligent und erkennen schnell Muster. Sobald sie bemerken, dass von einer Maßnahme keine Gefahr ausgeht, lassen sie sich schon bald nicht mehr beeindrucken und ergreifen im Zweifel noch nicht einmal kurzfristig die Flucht.

Lärm verursachen, Attrappen von Raubvögeln aufstellen oder reflektierende Gegenstände wie CDs und Aluminiumstreifen anzubringen, mag also kurzfristig helfen – eine dauerhafte Lösung ist es jedoch nicht. Stattdessen sollte man versuchen, der Taube ihren Aufenthaltsort so unattraktiv wie möglich zu machen. Dieses Verfahren wird als Taubenabwehr oder Taubenvergrämung bezeichnet. Dabei installiert man z.B. sogenannte Taubenspikes, die verhindern, dass die Vögel sich an der entsprechenden Stelle niederlassen können. Eine sehr effektive Methode, um Tauben zu vertreiben und sie zu zwingen, sich einen neuen Nistplatz zu suchen.

Tauben vertreiben mit A.S.S. – Ihrem Partner für professionelle Taubenabwehr

In großer Anzahl können Tauben zu einer immensen Plage werden. Wenn auch Sie Probleme mit Tauben und ihren Hinterlassenschaften haben, zögern Sie nicht und nehmen Sie Kontakt zu A.S.S. auf – Ihrem Spezialisten rund um das Thema Taubenabwehr. Wir beraten Sie – auf Wunsch auch gern vor Ort – zu unterschiedlichen Vergrämungsmethoden und entwickeln eine passgenaue Lösung, um Tauben wirksam und vor allem langfristig zu vertreiben. Sprechen Sie uns an und wir erklären Ihnen, was wir alles für Sie tun können.

Bildquelle: Adobe Stock – Wiltrud

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