Ratten: Anzeichen und Bekämpfung

Rattenbefall – diese Erkenntnis löst bei den meisten Menschen zunächst Panik aus. Das ist durchaus verständlich, schließlich werden Ratten oft mit mangelnder Hygiene in Verbindung gebracht und sind als Überträger zahlreicher Krankheiten bekannt.

Rattenbefall - Anzeichen & Bekämpfung

Im Haus oder in der Wohnung stiften sie reichlich Chaos, indem sie Lebensmittelvorräte plündern, Fraßschäden an Möbeln und Elektroleitungen verursachen oder für ein Absacken bzw. Brechen von betonierten Flächen sorgen, da sie durch ihre Wühltätigkeit den Untergrund aushöhlen. Außerdem stellen Ratten eine ernstzunehmende Bedrohung für Haus- und Kleintiere dar – entweder durch Bissverletzungen oder durch eine Infizierung mit Krankheitserregern. Bei uns erfahren Sie, wie Sie einen Rattenbefall erkennen und was Sie beachten müssen, um die aggressiven Schädlinge wirksam zu bekämpfen.

Warum haben Ratten so einen schlechten Ruf?

Die menschliche Abneigung gegen Ratten ist bereits seit dem Mittelalter weit verbreitet. Damals wanderten die ersten Hausratten nach Europa ein. Aufgrund der unhygienischen Zustände und des leichten Zugangs zu Lebensmittelvorräten fanden sie hier ideale Lebensbedingungen vor. Neben Abfällen ernährten sie sich vor allem von Getreide, das für die damalige Bevölkerung überlebenswichtig war. Zu allem Übel gehörten Ratten zu den Hauptverursachern von Pestausbrüchen. Heute wissen wir zwar, dass die Krankheit nicht durch die Nager selbst, sondern durch den Rattenfloh übertragen wurde; dennoch konnte es nur deshalb zu einer so rasanten Ausbreitung der Seuche kommen, weil Ratten den Erreger in die unmittelbare Umgebung des Menschen brachten.

Warum werden Häuser vor allem in den kalten Monaten von Ratten heimgesucht?

Herbst und Winter zählen zu den Jahreszeiten, an denen am ehesten mit einem Rattenbefall zu rechnen ist. Das hat einen einfachen Grund: Die Kälte geht auch an den Schädlingen nicht spurlos vorüber. Selbstverständlich möchten die hochintelligenten Nager weder verhungern noch erfrieren; deshalb zieht es sie vor allem in dieser Zeit in die Nähe des Menschen. Hier finden sie meist eine Wärmequelle und ausreichend Nahrung vor. Bereits kleinste Öffnungen im Mauerwerk – beispielsweise Risse, Spalten oder Rohre – genügen, um Ratten einen Weg ins Gebäudeinnere zu ermöglichen. Sie werden vor allem von Lebensmittelvorräten und Abfällen angelockt, die sie dank ihres ausgezeichneten Geruchssinns wittern.

Warum ist es wichtig, dass ein Rattenbefall früh erkannt wird?

Ratten sind keine Einzelgänger. Im Gegenteil: Meist treten sie in Scharen auf und vermehren sich zu allem Überfluss rasant. Ein einziges Weibchen kann, unter günstigen Bedingungen, bis zu zwölfmal im Jahr Junge werfen. Dann droht innerhalb kürzester Zeit eine regelrechte Plage. Je mehr Ratten sich in Ihrer Umgebung eingenistet haben, umso größere Schäden können am und im Gebäude verursacht werden. Außerdem besteht eine große Gefahr für Sie und Ihre Haustiere, da Ratten zahlreiche Parasiten einschleppen können. Eine Infizierung erfolgt selten über direkten Kontakt; viel häufiger treten Erkrankungen aufgrund von Lebensmitteln auf, die durch Anfraß, Kot oder Urin verseucht wurden. Entsprechend wichtig ist es, einen Befall frühzeitig abzuklären und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Wie kann ich einem Rattenbefall vorbeugen?

Um sich vor unerwünschten Mitbewohnern zu schützen, können Sie einiges unternehmen. Untersuchen Sie Ihr Haus auf sämtliche Zugangsmöglichkeiten. Nehmen Sie bei Bedarf entsprechende Reparaturen vor. Rückstauklappen verhindern, dass Ratten über die Kanalisation in Ihr Haus gelangen. Auch der richtige Umgang mit Lebensmitteln, Müll und Speiseresten bzw. deren Aufbewahrung ist wichtig. Entsorgen Sie Reste nicht über die Toilette oder das Spülbecken. Bewahren Sie Lebensmittelvorräte, wenn möglich, in dicht verschließbaren Dosen und Boxen auf. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Müllbehälter immer dicht verschlossen sind.

Wie kann ich feststellen, ob ein Rattenbefall vorliegt?

Ratten sind sehr scheue und nachtaktive Tiere. Außerdem nisten sie sich meist in engen Nischen oder hinter Verkleidungen von Wänden und Decken ein, was es deutlich erschwert, einen Befall frühzeitig zu erkennen. Beobachten Sie, ob es zu Auffälligkeiten an Ihrer Einrichtung kommt. Haben Sie Fraßschäden an Teppichen, Ihrem Mobiliar oder an Kabeln festgestellt? Wurden Müllbeutel oder Abfallbehälter beschädigt? Sind Tiernahrung oder Lebensmittelvorräte verstreut worden? Nehmen Sie ab der Dämmerung seltsame, kratzende Geräusche wahr? Dann ist es höchste Zeit, einen erfahrenen Spezialisten zu kontaktieren! Als Ihr kompetenter Schädlingsbekämpfer kümmern wir uns verlässlich um Ihr Rattenproblem. Kontaktieren Sie uns jederzeit!

 

Bildquelle: Fotolia – kozorog

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