Zeckenschutz: Möglichkeiten der Prävention

Zecken selbst sind eigentlich ja überhaupt nicht gefährlich – abgesehen davon, dass einem die Vorstellung kleiner Blutsauger, die sich in die Haut bohren, nicht sonderlich gefallen mag. Wirklich schützen muss man sich insbesondere vor den Krankheiten, die sie übertragen, darunter die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis.

Frühsommer-Meningoenzephalitis – wirklichen Zeckenschutz bietet ausschließlich eine Impfung

Auch wenn die Frühsommer-Meningoenzephalitis hierzulande nach wie vor zu den äußerst seltenen Erkrankungen in Deutschland zählt, so ist sie, wie generell das Thema Zecken und Zeckenschutz, in den Medien doch allzu gegenwärtig. Mit der Folge, dass Deutschland eine wahre Impfflut überrollte. Für viele Menschen stand Nutzen und Risiko sicherlich in keinem günstigen Verhältnis. Für wen die FSME-Impfung Sinn macht, sollte gegebenenfalls mit einem Arzt abgeklärt werden.

Borreliose – Vor- und Nachsicht ist der beste Zeckenschutz

Um sich vor Borreliose zu schützen, sollte man sich nach dem Aufenthalt etwa im Wald absuchen – gegebenenfalls nach mehreren Stunden ein zweites Mal. Heute weiß man, dass die Gefahr einer Infektion mit Borrelien in aller Regel erst nach mehreren Stunden möglich ist. Es bleibt normalerweise also genug Zeit, um die Zecke nach einem erfolgten Zeckenstich wieder zu entfernen. Wichtig ist jedoch beim Zeckenschutz, dass Zecken sachgemäß entfernt werden. Einen gewissen, jedoch nur bedingten Schutz bieten sicherlich Zeckensprays, aber auch lange, enganliegende Kleidung.

Beachtet man beim Zeckenschutz diese Grundregeln, ist man vor Borreliose gut gewappnet. Um jedoch rundum vor Zecken zu schützen, sollte man eine FSME-Impfung in Betracht ziehen, sofern man in einem der so genannten Zeckenrisikogebiete wohnt oder plant, dort Urlaub zu machen.

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