Mit ‘Garten’ getaggte Artikel

Alle Jahre wieder kommen die Blattläuse

Sonntag, 01. März 2009

Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Hobbygärtnern, die sich alle Jahre wieder mit Blattläusen, diesen gemeinen Schädlingen, auseinander setzen. Während wir in der kalten Jahreszeit Weihnachten und schließlich Sylvester feiern, schlummern die Larven friedlich in ihren Eiern. Doch im Frühling geht es los – alle Jahre wieder; auch im Frühling könnten Sie ein Lied (davon) singen.

Ein natürlicher Feind der Blattläuse ist der Marienkäfer; nur leider können Sie diese wunderschönen Insekten nicht im Fachhandel kaufen und einfach in Ihrem Garten aussetzen. Dies würde ohnehin nicht viel bringen; denn wie schnell werden die Kleinen flügge und machen sich auf zu Nachbars Garten.

Möglichkeiten der Schädlingsbekämpfung von Blattläusen

Auch, wenn die Idee, mit Marienkäfern gegen die unliebsamen Blattläuse vorzugehen, immerhin äußerst ökologisch ist, so empfehlen wir Ihnen doch ein anderes Vorgehen. Keine Frage, eine ökologische Schädlingsbekämpfung ist hier viel besser als die berühmte chemische Keule.

Wasser ist zum Waschen da; warum probieren Sie es nicht einfach mal damit, Ihre Pflanzen abzuwaschen? Die kann das Problem bereits erfolgreich lösen – es kann: Ein Spülmittel ist hier oftmals ein Zusatz, der wahre Wunder bewirkt. Zudem ist dieses Gemisch aus Wasser und Seife leichter und schneller anzurühren, als die 24 Stunden lang in Wasser eingeweichten Brennnesseln.

Selbst bei stärkerem Befall empfehlen wir Ihnen, die chemische Keule wohl eingepackt zu halten. Eine bessere Alternative steht Ihnen nämlich mit Niem/Neem-Präparaten zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um einen Extrakt aus den Samen des Niembaums. Diese ebenfalls ökologischen Mittel zur Schädlingsbekämpfung sind im Handel erhältlich und äußerst wirkungsvoll gegen Blattläuse. Der Frühling kann damit endlich kommen.

Schneckenplage im Frühjahr bekämpfen

Sonntag, 22. Februar 2009

Wer sich im Frühjahr auf das Anlegen der Beete im Garten freut, muss sich schon jetzt auf eine wahre Schneckenplage einstellen. Doch anders als bei unserer Schädlingsbekämpfung, die von München und Rosenheim in ganz Bayern auf Schneckenjagd geht, bleibt bei dieser Schneckenplage nur wenig zu tun…

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Bienen sind tüchtige Helfer in der Schädlingsbekämpfung

Sonntag, 25. Januar 2009

Schmetterlingsraupen, der natürliche Feind eines jeden Hobbygärtners – unersättlich und hungrig auf Ihre Pflanzen. Wie jüngst eine Studie an der Universität Würzburg ergab, gibt es ein wirksames und zugleich ökologisches Mittel in der Schädlingsbekämpfung, das zuverlässig vor diesen Vielfraßen schützt: Bienen.

Denn eines ist sicher: Schmetterlingsraupen sind nicht gerade mutig. Sobald sie Bienen oder Wespen auch nur hören, zucken Sie regungslos zusammen; im Idealfall lassen sie sich sogar von den Blättern fallen. Das Ergebnis: Bis zu 70 Prozent weniger zerfressene Blätter auf den Pflanzen. Bereits während der Annäherung der Bienen oder Wespen spüren sie dank feinster Sinneshärchen, dass Unheil droht. Das bedeutet natürlich Stress für die Schmetterlingsraupen, den Hobbygärtner dafür künftig um so wenige haben werden.

Bienen in der Schädlingsbekämpfung

In dem Journal „Current Biology“ stellten die Wissenschaftler von der Uni Würzburg, allen voran Jürgen Tautz, ihre Forschungsergebnisse vor. Ein sensationeller Fund, der sich in Zukunft als ein herausragendes Mittel zur Schädlingsbekämpfung in Hobbygärten bewähren dürfte.

Was können Sie auf diese Weise in der Schädlingsbekämpfung tun?

Es ist eigentlich ganz einfach: Schmetterlingsraupen werden dann gestört, wenn viele Bienen umher fliegen. Und dies ist genau dann der Fall, wenn Obstbäume in der Nähe sind. So schlagen Hobbygärtner gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen machen sich Obstbäume in jedem Garten hervorragend, zum anderen vertreiben Sie so die lästigen Raupen. Es könnte kaum einfacher und zugleich so schön sein.

Was für Hobbygärtner sicher weniger interessant als für Landwirte und Industrie: In einem neuen Versuch möchten die Forscher aus Würzburg nun herausfinden, ob sich diese natürliche Schädlingsbekämpfung auch auf großen Flächen bewährt.