Schaben (Blattaria)
Schaben bilden innerhalb der Klasse der Insekten eine eigene Ordnung. Es sind etwa 3.000 verschiedene Arten bekannt, die meist in den bewaldeten, tropischen Zonen der Erde beheimatet sind, aber auch in Mitteleuropa gibt es freilebende Schabenarten, z.B. die Waldschabe (Ecotobius silvestris).
5-100 mm groß, einen vom Rücken zur Bauchseite hin abgeflachten Körper, der Kopf wird größtenteils vom Halsschild überdeckt, auffallend langen Fühler, die bei einigen Arten mehr als die Körperlänge erreichen, sehr gut ausgebildeter Tastsinn. Die Partner finden sich durch einen Sexuallockstoff (Sexualpheromon), den die Weibchen von kleinen Drüsen, die unter dem Chitinpanzer des Rückens liegen, abgeben. Im Laufe ihres Lebens finden meist mehrere Begattungen statt. Nach etwas 7 bis 12 Tagen (je nach Art) beginnen die Weibchen mit der Eiablage. Die Eier werden stets in Eipaketen abgelegt. Diese Eipakete werden periodisch produziert. Je nach Art sind in diesen Eipaketen eine bestimmte Anzahl von Kammern vorhanden, in denen sich die jungen Schaben entwickeln. Nach einer arttypischen Zeitspanne schlüpft das erste Nymphenstadium aus der Oothek aus. Im Verlauf der Entwicklung finden mehrere Häutungen statt. Die Anzahl liegt nicht fest, jedoch in der Regel mindestens sechs. Da die Schaben zu den hemimetabolen Insekten (Insekten mit unvollkommener Entwicklung) gehören, sehen die Jungtiere den erwachsenen Stadien sehr ähnlich. Ihnen fehlen jedoch die Flügel.
Die bei uns in Gebäuden vorkommenden Arten sind ausnahmslos in den Tropen und Subtropen beheimatet gewesen. Sie benötigen für ihr Überleben auch in Mitteleuropa ihre ursprüngliche Feuchtigkeit, Unterschlupfmöglichkeiten usw. Diese Bedingungen finden sie in solchen Bereichen, in denen dieses Mikroklima rel. Konstant vorhanden ist und die Tag- und Nachtschwankungen gering bleiben. Unsere modernen Bauten bieten den Schaben dies alles.
Vorkommende Arten (in Deutschland)
- Deutsche Schabe (Blattella germanica)
- Orientalische Schabe (Blatta orientalis)
- Amerikanische Schabe (Periplaneta americana)
- Australische Schabe (Periplaneta australasiae)
- Braunbandschabe (Supella longipalpa).
- Surinamschabe, Harlekinschabe in Freizeitparks, Schwimmhallen, Terrarien in Zoos oder Tierparks
Schädlingsbekämpfung und Vorgehen gegen Schaben
Die ASS Schädlingsbekämpfung aus München und Rosenheim (Bayern) geht als Kammerjäger bereits seit 15 Jahren gegen Schädlinge, Ungeziefer und andere lästige Zeitgenossen vor. Dabei verwenden wir hauptsächlich ökologische und biologische Verfahren ohne Gift. Wenn Sie einen Befall mit Schaben aus unserem Schädlingslexikon oder auch mit nicht aufgeführtem Ungeziefer feststellen, rufen Sie uns an. Wir kümmern uns darum – natürlich absolut diskret!
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