Lexikon
In unserem Schädlingslexikon stellen wir Ihnen eine Reihe von Schädlingen, Ungeziefern und anderen lästigen Störenfrieden vor, gegen die wir vorgehen. Klicken Sie auf den jeweiligen Namen der Schädlinge, um weitere Informationen zu erhalten:
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Bettwanze (Cimex lectularius). Biologie: Ca. 5-8mm lang, stark abgeplattet, rotbraun. Larven entwickeln sich aus dem Ei zum Vollinsekt.
Der erwachsene Käfer ist länglich-oval, braun und der Kopf ist von oben meist nicht sichtbar. Die Fühler sind leicht geknickt und mit dreigliedriger Keule versehen. Die Körpergröße des Brotkäfers schwankt zwischen 2,7 und 3,7 mm. Die Larve ist mit hellbrauner Kopfkapsel fleischig, engerlingsartig und ca. 5 mm groß.
Im Flug grau-braun erscheinender Falter mit einer Flügelspannweite von 14 – 20 mm. In Ruhestellung mit angelegten Flügeln etwa 6 – 10 mm lang. Sie haben eine auffällige Färbung der Vorderflügel. Die äußere Hälfte ist kupferrot bis braun mit dunkler Bänderung und die innere Hälfte gelblich bis hellgrau.
Menschenfloh (Pulex irritans). Biologie: 2-4mm lang, dunkelbraun bis schwarz, seitlich zusammengedrückter Körper, starke Sprungbeine.
Frucht-, Tau- oder Essigfliegen
Weltweite Verbreitung. Diese Fliegenarten treten in Zusammenhang mit der Obst-, Gemüse-, Wein- sowie der Essigproduktion usw. auf. Sie werden durch sich zersetzendes pflanzliches Material angelockt, z. B. durch reifes Obst, den Duft von sauren Gurken (Essig!), gammelndes Obst und Gemüse sowie faulende pflanzliche Abfälle. Durch einen massenhaften Anflug können sie äußerst lästig werden. Befallene Lebensmittel gelten als verdorben.
Im Flug grau-gelblich erscheinender Falter mit einer 10 – 20 mm Flügelspannweite. In Ruhestellung mit angelegten Flügeln etwa 5 – 10 mm lang.
Der erwachsene Käfer ist schmal, 2,5 – 3 mm lang und dunkelbraun. Die Seiten des Halsschildes sind mit jeweils sechs Zähnchen besetzt. Der Halsschild hat drei Längsrippen. Die Larve ist gelblich mit brauner Kopfkapsel und hat braune Flecken auf der Rückseite.
Grasmilbe (Bryobia graminum). Biologie: Ca. 0,7mm lang. Lebt an Gräsern und Sträuchen im Freiland. Massenauftreten bei warmer, trockener Witterung im Spätsommer und Herbst.
Die große Stubenfliege verunreinigt Nahrungsmittel verschiedenster Art durch Kot und Speichel. Sie hält sich als erwachsene Fliege auch auf Kot auf und legt dort bevorzugt ihre Eier ab. Da Stubenfliegen die Eigenschaft besitzen, Krankheitserreger zu übertragen, gelten sie ebenfalls als Gesundheitsschädlinge. Die Art der Krankheitserreger hängt von dem infizierten Substrat und der Möglichkeit des Kontaktes durch Fliegen ab.
Erwachsenes Tier: 8 – 9 cm, Schwanzlänge ca. 9 cm. Farbe grau.
Hausmilbe (Glycyphagus domesticus). Biologie: Ca. 0,5 mm große, weißliche, 8beinige Tiere. Sie sind nur bei stärkerer Vergrößerung zu erkennen.
Verwilderte Haustauben gehören in vielen Städten schon lange zum “normalen” Bild. Haustauben, als Abkömmlinge der Felsentauben, sind Felsenbrüter. Die künstliche Felsenlandschaft “Stadt” bietet ihnen ideale Brutbedingungen.
KakerlakeDie Kakerlake gehört zu einer Ordnung der Insekten, genauer gesagt zu den Schaben. Sie wird daher auch als gemeine Küchenschabe bezeichnet, machmal auch als Bäckerschabe oder Orientalische Schabe.
Die Kleidermotte entwickelt sich in verschiedenen Stoffen aus Wolle oder Wollanteilen. Hin und wieder wird sie sogar in pflanzlichem Material gefunden.
Vorkommen weltweit. Treten besonders in Verbindung mit Abwässer, Gülle etc. auf.
Erwachsener Käfer: Der Kopf ist ausgezogen, mit leicht nach unten gebogenem Rüssel. Der Kornkäfer ist dunkelbraun bis schwarz und hat einen Halsschild mit groben länglichen Grübchen. Ihre Deckflügel sind mit Punktreihen versehen. Die Larven sind gedrungen, weich, beinlos und haben einen braunen Kopf. Sie liegen gekrümmt im ganzen Getreidekorn.
Männchen und Weibchen sind verschieden gestaltet. Das Männchen hat einen schmalen Hinterleib und die Flügeldecken sind einfarbig rostbraun. Der Hinterleib des Weibchens ist breiten und kugeliger. Die Flügeldecken sind dunkel und mit großen weißlichen Schuppenflecken bedeckt.
Kugelkäfer (Gibbium psylloides). Biologie: 2-3mm lang, rotbraun glänzend. Weibchen legt 20-30 Eier, Larven schlüpfen nach 2-4 Wochen.
Im Flug grau erscheinender Falter mit einer Flügelspannweite von 20 – 25 mm. In Ruhestellung mit angelegten Flügeln etwa 10 – 14 mm lang. Die Mehlmotte hat gezackte dunkle Querbinden auf den Vorderflügeln. Die Hinterflügel sind hellgrau.
Messingkäfer (Niptus hololeucus). Biologie: Käfer kugelig, 2,5-4,5mm lang. Braun, mit langen goldgelben Haaren bedeckt. Weibchen legt 20-30 Eier, Larven schlüpfen nach 2-4 Wochen.
Milben gehören systematisch gesehen zu den Spinnentieren. Die meisten Arten sind so klein, daß sie mit bloßem Auge kaum wahrgenommen werden. Auch für Experten ist es mitunter nicht leicht, die Art zu bestimmen, zumal ständig neue Arten entdeckt werden. Bis 1989 waren 60.000 Milbenarten bekannt. Mittlerweile dürften es erheblich mehr sein.
Pelzkäfer, gefleckter (Attagenus pellio). Biologie: Käfer 3,5-5,5mm lang, dunkelbraun bis schwarz, auf Flügeldecken sowie auf Halsschild in der Mitte und an den Seiten mit weißen Flecken. In seiner Lebensweise dem Teppichkäfer ähnlich.
Die Pelzmotte entwickelt sich in verschiedenen Stoffen aus Wolle oder Wollanteilen, Pelzen, Federn u.a. tierischen Produkten.
Pharaoameise(Monomorium Pharaonis)
Als Ursprungsland der nur 1,5 – 2,6 mm kleinen Pharaoameise wird Indien angenommen. Ihren Namen verdankt sie dem Umstand, daß ihre erste wissenschaftliche Beschreibung anhand von Exemplaren vorgenommen wurde, die an und in den Mumien der ägyptischen Pharaonen gefunden worden sind.
Der erwachsene Rotbraune Reismehlkäfer ist wie eine “kleine Ausgabe” des Mahlkäfers von etwas 2,3 – 4 mm Länge. Ihre Körperform ist von länglicher, abgeflachter Gestalt, rotbraun gefärbt und leicht glänzend. Die Augen sind in einen oberen und unteren Augenabschnitt durch (seitliche) Wangen geteilt. Ihre Fühler sind mit dreigliedriger Endkeule bestückt. Die Larve ist langgestreckt, gelblich und besitzt am Hinterleibsende zwei spitze Anhänge.
Schaben bilden innerhalb der Klasse der Insekten eine eigene Ordnung, die der Blattaria. Es sind etwa 3.000 verschiedene Arten bekannt, die meist in den bewaldeten, tropischen Zonen der Erde beheimatet sind.
Schmeißfliegen sind weltweit verbreitet. Sie sind gefährliche Gesundheitsschädlinge und verunreinigen und infizieren Nahrungsmittel mit Kot, Speichel und Krankheitserregern. Die Aufnahme von Flüssigkeit aus Fäkalien stimuliert die Eiproduktion und die Aufnahme von Flüssigkeit von Fleischoberflächen regt die Eiablage an. Die Übertragung von Krankheitskeimen geschieht somit in einem logischen Ablauf.
Weibchen legen ihre Eier an feuchte organische Stoffe in Abflüssen und Abwässern. Die Larven schlüpfen normalerweise innerhalb von 48 Stunden und ernähren sich von faulenden organischen Substanzen für ca. 14 – 15 Tage.
Staubläuse sind kleine, 1 – 2 mm große, zarte, meist hell gefärbte Insekten. Sie haben lange zerbrechliche Fühler. Die Flügel sind unterschiedlich vorhanden. Einige Arten besitzen gut ausgebildete Vorder- und Hinterflügel, andere Arten nur Vorderflügel und verkümmerte bis fehlende Hinterflügel.
Der Tabakkäfer ist dem Brotkäfer sehr ähnlich. Der Halsschild ist stark nach unten gekrümmt und der Kopf kapuzenartig bedeckt. Die Fühler sind deutlich gesägt
Größe erwachsenes Tier: Körper 19 – 25 cm lang, Schwanzlänge 16 – 20 cm. Farbe: Grau-braun, meist mit heller Bauchseite. Ohren: Rel. klein, kleiner als bei Hausratte, Abstand zwischen Ohren und Augen recht weit (Ohren würden nach vorne geklappt die Augen erreichen).
Soziale Faltenwespen sind koloniebildende Insekten und leben in gesellschaftlichen Gruppen. Nach der Überwinterung baut die Königin ein kleines Starternest mit wenigen Zellen und versorgt die ersten Larven selbst.
Die Waldzecke, häufig auch Gemeiner Holzbock genannt, genießt in Europa eine besonders weite Verbreitung. Als Wirt dient, neben Wild- und Haustieren, auch der Mensch. Neben der sog. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), gegen die man sich impfen lassen kann, überträgt die Waldzecke die für den Menschen gefährliche Lyme-Borreliose.


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