Frühlingszeit – Aus dem Winterschlaf direkt in die Wohnung?

Steht der Frühling vor der Tür, erwacht die Natur. In diesem Zeitraum gibt es zwei Schädlingsarten, die gern Einzug in die eigenen vier Wände halten. Dörrobstmotten und Wollkrautblütenkäfer werden im Frühjahr aktiv und fühlen sich in Wohnungen besonders wohl.

Dörrobstmotten (Plodia interpunctella), auch Kakaomotte, Vorratsmotte oder Hausmotte genannt, sind bekannte Vorratsschädlinge und überwintern gern in längst vergessenen Überbleibseln der Weihnachtsbäckerei. Im Frühling gehen die Falter auf die Suche nach geeigneten Eiablageplätzen in anderen Lebensmitteln. Befallene Lebensmittel müssen unbedingt entsorgt werden, Nahrungsvorräte sollten luftdicht verpackt werden. Gut zu wissen: In Folie originalverpackte Nudeln, Schokolade o. ä. bieten keinen ausreichenden Schutz vor uneingeladenen Gästen.

Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci) ernähren sich von dem u. a. in Haaren und Federn enthaltenen Keratin und befallen häufig Wollwaren, Teppiche, Polstermöbel und Felle. Darüber hinaus ernähren sie sich gern von verschiedenen tierischen Vorräten wie Schinken oder Wurst, begnügen sich aber auch mit Haustierfutter. Der Wollkrautblütenkäfer gilt mittlerweile als einer der häufigsten Textilschädlinge.

Entfernen Sie die uneingeladenen Gäste am besten mit einem Staubsauger. Entsorgen Sie befallene Lebensmittel. Textilien können gerettet werden, indem sie einige Tage bei ca. -18° C eingefroren werden.




Wunden und Maden – eklige Vorstellung oder erfolgreiche Zusammenkunft?

Fliegen gelten als Schädlinge und können sogar Krankheiten übertragen. Umso erstaunlicher ist es, dass in der Medizin Fliegenlarven – besser bekannt als Maden – immer öfter Verwendung finden.

Noch erstaunlicher ist dabei, dass die Maden in der Wundversorgung eingesetzt werden. Schon allein der Gedanke daran ist nicht gerade appetitlich, aber die Maden der Goldfliege werden sehr erfolgreich bei schlecht heilenden Wunden angewendet.

Es handelt sich dabei um speziell gezüchtete Maden der Gattung Lucilia Sericata, die unter sterilen Bedingungen gehalten und bei Bedarf an die Klinik oder den behandelnden Arzt verschickt werden.

Vor allem Patienten mit schlecht heilenden Wunden, wie es bei offenen Beinen oder dem diabetischen Fußsyndrom der Fall ist, profitieren von einem Einsatz der Maden. Die Tiere werden entweder in einem Gazebeutel oder als sogenannte Freiläufer in die Wunde gesetzt und diese anschließend leicht abgedeckt. Die Maden verbleiben einige Tage auf der Wunde und ernähren sich in dieser Zeit ausschließlich von bereits abgestorbenem Gewebe. Dabei sondern sie ein antibakterielles und gleichzeitig heilungsförderndes Sekret ab. Das Ergebnis nach ein paar Tagen: Die Wunde ist wie „saubergeputzt“ und der Heilungsprozess kann starten.

Auch wenn der „Ekelfaktor“ hoch ist: Viele Patienten bemerken die Anwesenheit der Maden überhaupt nicht, andere spüren meist nur ein leichtes Kitzeln.




Ein Heim für Tiere? Aber doch nicht für Schädlinge auf Ihrer Matratze

Sie fühlen sich richtig wohl, wenn Sie des Abends unter die Decke krabbeln und schließlich den Alltag von sich streifen? Das freut uns natürlich; schließlich ist Erholung nach getaner Arbeit so wichtig. Nur leider kann es sein, dass Sie während Ihrer wohlverdienten Ruhe nicht alleine sind.

Gerade auf Matratzen fühlen sich einige Schädlinge so richtig wohl: Für Sie kann das ganz unangenehme Folgen haben – so leiden rund zehn Prozent der Bevölkerung an einer Hausstauballergie, Tendenz steigend.

Kein Wunder, schließlich tummeln sich in deutschen Betten bis zu mehreren Millionen Hausstaubmilben. Und die haben Sie zum Fressen gern: Immerhin ernähren sich die „Biester” von Ihren Hautschuppen, die Sie allnächtlich bin Ihrem Bett hinterlassen.

Machen Sie Milben und anderen Schädlingen auf Ihrer Matratze den Garaus

Doch das muss nicht sein: Sie können einiges dagegen tun, dass sich Milben fröhlich auf Ihrer Matratze vermehren und sich täglich so richtig sattessen. Eine professionelle Matratzenreinigung kann hier Abhilfe schaffen; sie ist wirklich erschwinglich und befreit ihre Matratze zuverlässig von Schmutz und Schädlingen.

Doch auch nach einer professionellen Matratzenreinigung können Sie eine Menge für Ihre Gesundheit tun: Milben haben es gern warm und feucht; eine ausreichende Belüftung schmeckt diesen Schädlingen also eben so wenig wie ein kühles Schlafzimmer.

Auf diese Weise machen sie den Milben auf Ihrer Matratze schnell den Garaus. So tierfreundlich Sie vielleicht auch sein mögen; ein Heim für Milben und andere Schädlinge haben Sie mit Sicherheit nicht im Angebot.




Weil-Krankheit, darum Ratten und Mäuse bekämpfen

Entschuldigen Sie bitte vielmals dieses doch recht schlechte Deutsch; aus unserer Sicht als Ihr Partner für Schädlingsbekämpfung ist es jedoch geradezu ein Bedürfnis, die so genannte Weil-Krankheit und die damit verbundene Notwendigkeit Nagerbekämpfung miteinander zu verknüpfen. Denn Ratten und Mäuse sind besonders anpassungsfähig und befinden sich häufig auch in Ihrer unmittelbaren Nähe – viel näher, als Sie vielleicht denken.

Die Weil-Krankheit (benannt nach dem Mediziner Adolf Weil) ist eine Infektionskrankheit, die durch bakterielle Erreger aus der Gruppe der Spirochaeten verursacht wird. Bei den Erregern handelt es sich um Leptospira Species, in Westeuropa vor allem Leptospira interrogans. Für den Menschen ist sie insbesondere deshalb gefährlich, weil sie unter anderem zur Gelbsucht bis ihn zu einer Hirnhautentzündung führen kann.

Ratten und Mäuse – Schädlinge, die zahlreichen Krankheiten übertragen

Aus diesem Grund empfiehlt die ASS Schädlingsbekämpfung mit allem Nachdruck, unbedingt gegen die gefährlichen Nager vorzugehen. Denn Ratten und Mäuse in Ihrer Nähe sind nicht nur äußerst eklig und beängstigend – auch die gesundheitlichen Folgen sind für den Menschen besonders dramatisch.

Die ASS Schädlingsbekämpfung prüft für Sie sorgfältig, ob sich schädliche Nagetiere in Ihrer näheren Umgebung aufhalten. Sollte dies der Fall sein, ist Handeln angesagt. Denn neben der Weil-Krankheit übertragen diese robusten Nager eine Reihe weiterer Krankheiten. Eine wirksame und verlässliche Schädlingsbekämpfung ist deshalb äußerst wichtig. Auf diese Weise halten Sie Ratten und Mäuse allenfalls als Kleintiere bei sich zu Hause in Ihrem Kleintierkäfig – und dagegen ist aus Sicht der Schädlingsbekämpfung auch überhaupt nicht einzuwenden.




Mäuse und Ratten verbreiten Hantaviren

Putzige Gesellen mit gefährlichem Mitbringsel

Bestimmte Arten von Hantaviren sind Verursacher von Lungenerkrankungen, akutem Nierenversagen (Nephrotisches Syndrom) oder schweren hämorrhagischen Fiebererkrankungen. Diese Viren sind weltweit verbreite und auch in Deutschland anzutreffen – hier ist eine Infektion mit Hantaviren seit 2001 meldepflichtig.

Mäuse – die Überträger von Hantaviren

Die Übertragung mit Hantaviren findet über verschiedene Nager statt, in Deutschland insbesondere über die Rötelmaus – galt Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen) früher als hauptsächlicher Tummelplatz für die Überträger von Hantaviren, wird seit 2004 auch von einer Verbreitung in den übrigen Bundesgebieten gesprochen (Tendenz steigend). So wie in Deutschland die Rötelmaus, so wird in Amerika die Hirschmaus für die Übertragung von durch Hantaviren verursachten Krankheiten verantwortlich gemacht.

Erkrankung durch Hantaviren: Symptome und Diagnose

Für die Nager selbst sind Hantaviren eher ungefährlich; sie beeinflussen den Gesundheitszustand der Tiere allenfalls in einem geringen Ausmaße – eine Übertragung findet zumeist von Maus zu Maus statt. Hier spielt das Sozialverhalten der Nager eine zentrale Rolle – nur einige Mäuse gelten als Überträger von Hantaviren.

Typisch für eine Erkrankung sind grippeähnliche Symptome – eine korrekte Diagnose wird dadurch deutlich erschwert und kann sicher nur durch den Arzt gestellt werden. Die Inkubationszeit einer solchen Erkrankung mit Hantaviren beträgt zumeist 12 bis 21 Tage. Ein Antikörpertest im Serum innerhalb von 8 – 14 Tagen nach der Infektion (IgM und IgG) schließlich stellt fest, ob es sich bei der Erkrankung tatsächlich um eine durch Hantaviren verursachte handelt.

Neuesten Studien mit Hirschmäusen zufolge fungieren nur einige der Tiere als Virenschleuder – die Anzahl an erkrankten Mäusen ist demzufolge als eher gering anzusehen und liegt bei über zwei Prozent; andererseits kann es in manchen Gebieten durchaus vorkommen, dass bis zu 40 Prozent der Hirschmäuse mit Hantaviren infiziert sind. Der Grund: Hantaviren werden nur von (wenigen) älteren Tieren übertragen; dort, wo die Bedingungen eine hohe Lebenserwartung dieser Mäuse ermöglichen, kann eine höhere Durchseuchung beobachtet werden.

Wie können Sie sich vor Hantaviren schützen?

Was tun: Am besten trifft man bereits frühzeitig (d.h. Anfang des Jahres) Maßnahmen, damit sich die Mäuse im heimischen Garten gar nicht erst wohlfühlen können. Falls sich jedoch der Verdacht bereits bestätigt hat und die Nager sich dort bereits vermehren, ist Handeln angesagt. Die ASS Schädlingsbekämpfung aus München und Rosenheim (Bayern) geht mit der Nagerbekämpfung professionell und wirksam gegen die unliebsamen Schädlinge vor.