Archiv für März 2010

Frühlingszeit – Aus dem Winterschlaf direkt in die Wohnung?

Freitag, 26. März 2010

Steht der Frühling vor der Tür, erwacht die Natur. In diesem Zeitraum gibt es zwei Schädlingsarten, die gern Einzug in die eigenen vier Wände halten. Dörrobstmotten und Wollkrautblütenkäfer werden im Frühjahr aktiv und fühlen sich in Wohnungen besonders wohl.

Dörrobstmotten (Plodia interpunctella), auch Kakaomotte, Vorratsmotte oder Hausmotte genannt, sind bekannte Vorratsschädlinge und überwintern gern in längst vergessenen Überbleibseln der Weihnachtsbäckerei. Im Frühling gehen die Falter auf die Suche nach geeigneten Eiablageplätzen in anderen Lebensmitteln. Befallene Lebensmittel müssen unbedingt entsorgt werden, Nahrungsvorräte sollten luftdicht verpackt werden. Gut zu wissen: In Folie originalverpackte Nudeln, Schokolade o. ä. bieten keinen ausreichenden Schutz vor uneingeladenen Gästen.

Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci) ernähren sich von dem u. a. in Haaren und Federn enthaltenen Keratin und befallen häufig Wollwaren, Teppiche, Polstermöbel und Felle. Darüber hinaus ernähren sie sich gern von verschiedenen tierischen Vorräten wie Schinken oder Wurst, begnügen sich aber auch mit Haustierfutter. Der Wollkrautblütenkäfer gilt mittlerweile als einer der häufigsten Textilschädlinge.

Entfernen Sie die uneingeladenen Gäste am besten mit einem Staubsauger. Entsorgen Sie befallene Lebensmittel. Textilien können gerettet werden, indem sie einige Tage bei ca. -18° C eingefroren werden.

Sie kommen nachts

Donnerstag, 18. März 2010

„Nichtsahnend liegt das Opfer da. Rasch, lautlos und vor allem unbemerkt schleicht sich der Täter an, angezogen von der wohligen Wärme des Schlafenden – und sticht zu. Und wieder. Und wieder …“

Was sich fast schon liest wie ein Krimi, wird in immer mehr Haushalten zum Alltag: Die Rückkehr der Bettwanzen in die deutschen Haushalte. Der Grund dafür liegt nicht in fehlender Hygiene, sie stellen vielmehr unbemerkte Urlaubsmitbringsel dar. In anderen Ländern sind Bettwanzen noch sehr verbreitet, wohingegen Deutschland bereits seit Jahrzehnten als wanzenfrei gilt.

Die Bettwanze, die im ausgewachsenen Zustand zwischen fünf und acht Millimeter groß wird, ist nachtaktiv und findet ihr Opfer durch deren Körperwärme. Tagsüber sucht sie sich Verstecke in feinsten Ritzen, selbst zwischen Papier- und Buchblättern findet sie Platz. Wanzen sind in der Regel gesellig, was bedeutet, dass sie in den allermeisten Fällen mit Artgenossen zusammenleben. Die Tiere lieben die Wärme, weshalb unter optimalen Bedingungen leicht eine Wanzenplage entstehen kann.

Wanzen stechen ihr Opfer oft mehrmals hintereinander, die Stiche können jucken oder auch schmerzen. Bei empfindlichen Personen kann es zu Quaddeln mit starkem Juckreiz kommen. Bettwanzenstiche stehen auch in Verdacht, Krankheiten wie zum Beispiel Hepatitis (Gelbsucht), zu übertragen, obwohl die medizinische Datenlage dünn gesät ist.

Die Bekämpfung von Bettwanzen sollte in jedem Fall einem Fachbetrieb überlassen werden. Die ASS Schädlingsbekämpfung aus München und Rosenheim (Bayern) geht bereits seit 15 Jahren gegen Schädlinge, Ungeziefer und andere lästige Zeitgenossen vor. Dabei verwenden wir hauptsächlich ökologische und biologische Verfahren. Wenn Sie einen Befall mit Bettwanzen aus unserem Schädlingslexikon oder auch mit nicht aufgeführtem Ungeziefer feststellen, rufen Sie uns an. Wir kümmern uns darum – natürlich absolut diskret!

Richtiges Lüften – oder: Bringen Sie frischen Wind ins Haus

Dienstag, 09. März 2010

Der Frühling steht vor der Tür und das Bedürfnis nach Sonne und Frischluft steigt täglich. So auch der Wunsch, frischen Wind in die eigenen vier Wände zu bringen, sei es durch einen Frühjahrsputz oder durch ausgiebiges Lüften.

Lüften – aber richtig!

Mit zunehmenden Außentemperaturen wird meist öfter gelüftet als im Winter, wenn es bitterkalt ist. „Frischluft ist Frischluft“ mögen Sie jetzt denken, „das macht doch keinen Unterschied“. Richtiges Lüften will jedoch gelernt sein, denn gerade Schimmelpilze mögen ein bestimmtes Klima, nämlich feucht und vorzugsweise warm.

Luft enthält immer einen gewissen Anteil an Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Warme Luft kondensiert an kalten Oberflächen, egal ob Fliesen, Fensterscheiben oder Wände. Die Stellen werden feucht – ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. Damit es gar nicht soweit kommt, geben wir Ihnen ein paar Tipps, damit frischer Wind auch in Ihre vier Wände Einzug halten kann:

  • Lüften Sie sofort nach dem Duschen, Baden oder Kochen. Sind im Bad keine Fenster vorhanden, wischen Sie die Fliesen und Wände kurz ab. Verwenden Sie während des Kochens am besten die Dunstabzugshaube.
  • Weitere Feuchtigkeit vermeiden Sie, wenn Sie Ihre Wäsche – falls möglich – draußen aufhängen.
  • Ungünstig ist, wenn ein beheizter Raum gleichzeitig andere Räume mitheizt. Denn dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit in den nicht beheizten Zimmern schnell an und schlägt sich an kalten Fenstern und Wänden nieder.
  • Während der Heizperiode sollten Sie auch das regelmäßige Lüften im Keller nicht vergessen. Nur so kann die warme, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft der oberen Stockwerke, die an den kalten Kellerwänden und -böden kondensiert, ablüften.
  • Wer sich nicht sicher ist, ob die Luftfeuchtigkeit dennoch zu hoch ist, kann dies mit einem Hygrometer kontrollieren, den Sie in jedem Baumarkt erhalten. Der optimale Wert liegt zwischen 40% und 60%.

Wir bieten Ihnen mit dem Schimmelwächter ein zuverlässiges Gerät, das Sie zum richtigen Zeitpunkt auf das Lüften hinweist.

Komfortable Überwachung von Räumen, die zu übermäßiger Feuchte neigen, durch automatischen Schimmelwächter. Kontrolle von Temperaturbedingungen von -10° bis +60° C und Feuchte. Anzeige von Höchst- und Tiefstwerten sowie Taupunkt. Akustische und optische Alarmfunktion weist auf Schimmelgefahr hin.

Sie erhalten den Schimmelwächter von ASS Schädlingsbekämpfung für € 38,90 zzgl. Verpackung/Versand in unserem Online-Shop.

Wunden und Maden – eklige Vorstellung oder erfolgreiche Zusammenkunft?

Mittwoch, 03. März 2010

Fliegen gelten als Schädlinge und können sogar Krankheiten übertragen. Umso erstaunlicher ist es, dass in der Medizin Fliegenlarven – besser bekannt als Maden – immer öfter Verwendung finden.

Noch erstaunlicher ist dabei, dass die Maden in der Wundversorgung eingesetzt werden. Schon allein der Gedanke daran ist nicht gerade appetitlich, aber die Maden der Goldfliege werden sehr erfolgreich bei schlecht heilenden Wunden angewendet.

Es handelt sich dabei um speziell gezüchtete Maden der Gattung Lucilia Sericata, die unter sterilen Bedingungen gehalten und bei Bedarf an die Klinik oder den behandelnden Arzt verschickt werden.

Vor allem Patienten mit schlecht heilenden Wunden, wie es bei offenen Beinen oder dem diabetischen Fußsyndrom der Fall ist, profitieren von einem Einsatz der Maden. Die Tiere werden entweder in einem Gazebeutel oder als sogenannte Freiläufer in die Wunde gesetzt und diese anschließend leicht abgedeckt. Die Maden verbleiben einige Tage auf der Wunde und ernähren sich in dieser Zeit ausschließlich von bereits abgestorbenem Gewebe. Dabei sondern sie ein antibakterielles und gleichzeitig heilungsförderndes Sekret ab. Das Ergebnis nach ein paar Tagen: Die Wunde ist wie „saubergeputzt“ und der Heilungsprozess kann starten.

Auch wenn der „Ekelfaktor“ hoch ist: Viele Patienten bemerken die Anwesenheit der Maden überhaupt nicht, andere spüren meist nur ein leichtes Kitzeln.