Archiv für April 2009

Es war einmal der Kammerjäger…

Montag, 20. April 2009

…der heute jedoch ausgestorben ist. “Kammerjäger” ist nämlich eine alte Bezeichnung, die heute nur noch umgangssprachlich verwendet wird. Wir von ASS Schädlingsbekämpfung und andere Berufskollegen bezeichnen sich heute als Schädlingsbekämpfer.

Kein Kammerjäger München, kein Kammerjäger Rosenheim, kein Kammerjäger Bayern

Warum nicht Kammerjäger? Dies ist eine berechtigte Frage, die wir Ihnen gern beantworten: Kammerjäger ist ein Wort, dass unserer Arbeit in der Schädlingsbekämpfung nicht wirklich gerecht wird. Schließlich sind wir als Schädlingsbekämpfer keineswegs ausschließlich im stillen Kämmerchen unterwegs. Unser Einsatzgebiet erstreckt sich auf sämtliche Reviere, in denen sich Schädlinge tummeln und so richtig wohlfühlen. Ob bei Ihnen im Garten, im Haus, Wohnanlagen und sogar in der Kanalisation. Schädlinge nutzen heute zahlreiche Lebensräume, von denen ihnen der Mensch so manchen Unterschlupf erst geschaffen hat.

Der Kammerjäger: Ein Jäger, wie er im Buche steht?

Und mal ehrlich: Können Sie sich vorstellen, wie sich ein Kammerjäger etwa mit Lasso bewaffnet – in Wild-West-Manier quasi – auf die “Jagd” nach Schädlingen begibt? Wohl eher nicht.

Als Schädlingsbekämpfer verstehen wir uns nicht als Jäger. Zudem sind unsere Methoden weitaus moderner, als manch einer sich das vorstellen mag und haben nur noch wenig mit der ursprünglichen Arbeit eines Kammerjägers zu tun. Zeitgemäße Verfahren in der Schädlingsbekämpfung sind hoch effektiv, gleichzeitig aber auch ökologisch möglich.

Sie sehen: Mit einem Kammerjäger von damals hat die ASS Schädlingsbekämpfung aus München kaum etwas gemein. Diesem Wort haftet daher etwas Anachronistisches an, das sich jedoch in der Umgangssprache gehalten hat. Gegen den Ausdruck Kammerjäger ist ja eigentlich auch nichts einzuwenden. Die ASS Schädlingsbekämpfung bietet Ihnen jedoch einfach mehr; wir jagen nicht, sondern bekämpfen Ihre Schädlinge wirkungsvoll und dauerhaft und schützen in vielen Bereichen auch vor Neubefall.

“Es war einmal der Kammerjäger München…”

Dem Kammerjäger (Kammerjäger München – Kammerjäger Rosenheim – Kammerjäger Bayern) kommt heute eine eher historische Bedeutung zu (dennoch dürfen Sie das Wort selbstverständlich weiterhin verwenden) – moderne Schädlingsbekämpfung jedoch führt nur Ihr Schädlingsbekämpfer durch.

Das Team von der ASS Schädlingsbekämpfung aus München und Rosenheim steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – angefangen von Ihrem “stillen” Kämmerchen bis hin zu Ihrem Garten, Ihrer Garage aber auch bei Wohnkomplexen, Geschäftsgebäuden und all den unwegsamen Bereichen, in denen sich ein Kammerjäger wohl niemals verirrt hätte.

Motten sind nicht nur im Kleiderschrank zu finden

Sonntag, 12. April 2009

Fast jeder kennt die Mittelchen: Der Duft von Lavendel, Steinklee, Zedernholz, Holunderholz, Citronella, Nelken, Kaffeebohnen oder die berühmten Mottenkugeln. Ihr Geruch soll Motten davon abhalten, sich in dunklen Kleiderschränken und -truhen einzunisten und die Textilien zu zerfressen. Sind jedoch Kleidungsstückte schon befallen, müßten diese Gerüche so intensiv sein, dass sie auch uns Menschen vertreiben würden.

Motten verursachen Lochfraß und Kahlstellen an Textilien, Pelze und Teppichen. Bevorzugen aber vor allem Wolle und Stoffe mit einem Wollanteil von mindestens 20%, Wollteppiche, Pelze und Federn. Denn Kleidermotten sind die bedeutsamsten Textilschädlinge, weil die Anzahl der Larven sehr groß sein kann. Die ungestörte Lagerung von Wolltextilien liefert den Motten ideale Bedingungen zur Massenvermehrung.

esonders gefährdet sind Wolltextilien, die ungereinigt und ungewaschen längere Zeit aufbewahrt werden, denn Schweißgeruch und Hautschuppen wirken besonders anziehend. Die Kleidermotte stammt ursprünglich aus Afrika und ist weltweit verbreitet. Die eher flugfaule Motte unterscheidet sich von anderen Schmetterlingen durch den ruckelnden Zickzack-Flug. Da die Kleidermotten lichtscheu sind, werden dunkle geschützte Stellen bevorzugt.

Motten tauchen nicht nur in Kleiderschränken auf

In Deutschland sind die Dörrobst- und die Mehlmotte, die am häufigsten verbreiteten Arten der Lebensmittelmotten. Lebensmittelmotten sind kleine Falter oder Schmetterlinge, die feuchtwarme, dunkle Räume mögen. Sie werden in die Küche meistens über Nahrungsmittel wie Mehl, Nüsse, Getreide, Schokolade oder Gewürze eingeschleppt, in denen sie ihre Eier abgelegt haben. Die Motte legt bis zu 200 Eier ab.

Lebensmittelmotten fliegen auch durch offene Fenster in die Wohnung und Lagerstätten. Die Lebensmittelindustrie kann sich nur schwer vor ihnen schützen, weil bei der Behandlung der Lebensmittel keine Insektizide mehr eingesetzt werden dürfen. Motten selbst übertragen keine Krankheiten. Allerdings verkoten sie als Raupe die Nahrung und können eventuell Milben und Pilze mit sich tragen, die bei Menschen zu allergischen Reaktionen oder Magen- und Darmerkrankungen führen können. Einmal in einen Vorratsschrank eingedrungen, sind dort binnen kürzester Zeit alle Lebensmittel verunreinigt. Nüsse, Backwaren, Hülsenfrüchte, Dörrobst und Getreidewaren werden gefressen und verspannt.

Kurzes Mottenleben: Obwohl sie nicht lange leben – die Mehlmotte erreicht beispielsweise ein Alter von maximal zwei Wochen – können sie in dieser kurzen Zeit großen Schaden anrichten.

Vorratsschädlinge verunreinigen Lebensmittel und machen sie unbrauchbar

Motten sind extrem kälteempfindlich; entwickeln sich also bei Zimmertemperatur äußerst schnell (das Einfrieren von Kleidungsstücken kann in manchen Situationen auch hilfreich sein.) Die Entwicklung vom Ei zum Falter erfolgt bei diesen günstigen Bedingungen innerhalb von zwei Monaten. Unter diesen Verhältnissen können im Jahr zwei bis drei neue Generationen entstehen.

Um Motten gar nicht erst zum Problem werden zu lassen, sollten gelagerte Lebensmittel gut verschlossen und regelmäßig kontrolliert werden. Ist der Haushalt allerdings schon von Motten befallen, helfen Mottenkugeln allein nicht mehr weiter. In diesem Fall sollte ein Schädlingsbekämpfer dafür sorgen, dass alle befallenen Stellen gründlich gereinigt werden und keine Eier im Haus mehr zurück bleiben.

Käfer: Klein, aber trotzdem schädlich

Sonntag, 05. April 2009

Die schwerwiegendsten Schädlinge im Haushalt sind in der Regel nicht jene, die uns direkt ins Auge fallen wie beispielsweise Nagetiere, sondern diejenigen, die wir nicht auf den ersten Blick bemerken. Zu dieser Spezies zählen vor allem verschiedene Käferarten. Durch ihre geringe Körpergröße und versteckte Lebensweise, sind Käfer schwer zu erkennen und für Laien kaum zu bekämpfen.

Ein Vertreter dieser Gattung ist der sogenannte Brotkäfer. Anders als der Name vermuten lässt, vergreift er sich nicht nur an Mehl- und Weizenprodukten, sondern an allen Nahrungsmitteln, die er finden kann. Er hinterlässt Löcher in den befallenen Lebensmitteln und in aller Regel massenhaft, aber kaum zu erkennende Eier.

Käfer sind schwer zu finden und genauso schwer zu beseitigen

Da der Brotkäfer bestens fliegen kann, ist der Ursprungsort eines Befalls kaum auszumachen. Der Schädling wird erst dann bemerkt, wenn es beinahe schon zu spät ist und der Brotkäfer schon in Massen auftritt. In auszumachen und zu beseitigen, ist aufgrund seiner geringen Größe von rund drei Millimetern äußerst schwierig und nur von Profis zu bewerkstelligen.

Sollten Sie daher Löcher in Verpackungen und Lebensmitteln vom Brotkäfer oder sogar seine Larven finden, zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Mit giftfreien und umweltfreundlichen Verfahren sorgen wir dafür, dass Ihr Haushalt schnell wieder frei von jeglichen Vorratsschädlingen ist. Ein solcher Käferbefall kann sonst in kürzester Zeit zu einem ersthaften Problem werden.